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LANDTAGSWAHL 2006
Grüne Main-Tauber setzen auf die Jugend!


Oliver Hildenbrand jüngster Landtagskandidat in BaWü

Oliver Hildenbrand, der im kommenden Februar 18 Jahre alt wird, ist Schüler der 12. Klasse des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wertheim und nicht erst seit gestern politisch aktiv: Neben seinem Engagement für die Menschenrechtsorganisation amnesty international ist er seit November 2004 Mitglied der Grünen Jugend. Anfang des Jahres gründete er mit anderen eine Ortsgruppe der Grünen Jugendparteiorganisation in Wertheim und ist seither deren Sprecher. Auf dem letzten Bundeskongress der Grünen Jugend wurde er ins Bundesschiedsgericht gewählt.
Ebenfalls seit Anfang 2005 ist er im Vorstand des Ortsverbandes Wertheim von Bündnis 90/Die Grünen aktiv und dort vor allem für die Pressearbeit und den Internetauftritt verantwortlich.
Außerdem nimmt er derzeit am Traineeprogramm des Landesverbandes von Bündnis 90 /Die Grünen teil, was ihm bereits interessante Einblicke in die Grüne Partei verschafft hat.

Zur Kandidatur entschlossen hat er sich, weil er „Möglichst viele WählerInnen von grünen Ideen überzeugen will. Nur wir Grünen geben die Antworten auf die wichtigen Zukunftsfragen!“ Seine Schwerpunkte für den Wahlkampf setzt er in der Bildungs-, Sozial-, und Jugendpolitik: “Wir wollen ein Bildungssystem, in dem die Chancen der Kinder nicht vom Geldbeutel ihrer Eltern abhängen. Dafür müssen wir das dreigliederige Schulsystem aufgeben, das in seiner sozialen Selektivität von keinem anderen Land Europas übertroffen wird. Außerdem wollen wir die Beteiligungsformen für junge Menschen stärken und stehen für eine Politik der Generationengerechtigkeit.“
Die Grüne Jugend Main-Tauber steht hinter dem Kandidaten aus ihren Reihen und will ihn mit vielfältigen Aktionen unterstützen.

Auch von der Versammlung wurde Hildenbrand eine breite Unterstützung im Wahlkampf zugesichert:
Mit Sylvia Schmid aus Bad Mergentheim wurde, ebenfalls einstimmig, eine Ersatzkandidatin gewählt, die als Vorstandsmitglied des Kreisverbandes auf langjährige Erfahrung in Wahlkämpfen zurückblicken kann. So steht nun mit Tilman Versch als Wahlkampfkoordinator dem jungen Kandidaten ein starkes Wahlkampfteam zur Seite: Neben Tobias Stindl und Rainer Moritz vom Kreisvorstand sind mit Biggy Väth (Wertheim), Jochen Philipp und Dietrich Grebbin (Bad Mergentheim), Johannes Benz und Angelika Mayer (Tauberbischofsheim), Michael Schneider und Gabi Bachem-Böse (Weikersheim/Creglingen/Niederstetten) auch die Ortsverbände in den Wahlkampf eingebunden.

Im weiteren Verlauf der Versammlung diskutierte der Kreisverband der Grünen außerdem über die immer wieder aufkommenden Diskussionen über eine mögliche schwarz-grüne Regierungskoalition nach den Landtagswahlen im nächsten Jahr. Zwar könne man keine Zukunftsprognosen über die programmatische Entwicklung der CDU abgeben, doch einig waren sich die Anwesende darin, dass eine Zusammenarbeit mit der CDU aufgrund der großen inhaltlichen Differenzen derzeit einfach nicht vorstellbar sei. Zu konträr seien die Positionen der Parteien in verschiedenen Politikbereichen, wie z.B. in der Bildungs- und Energiepolitik. Verhandlungen, die nach den Landtagswahlen von den Grünen möglicherweise zu führen sind, müssten dem Grundsatz „Inhalte vor Macht“ folgen. Dies gelte gleichermaßen für die CDU, wie auch für die SPD. Wichtig sei es jedoch erst einmal, einen eigenständigen Wahlkampf zu führen und die Wählerinnen und Wähler von Grünen Ideen zu überzeugen. Denn in Baden-Württemberg ist es „Zeit für Grün“, wie es auch das Motto der baden-württembergischen Grünen für die Landtagswahl fordert.