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Grüne fordern kleine, flexible Kraftwerke


Politik: Sylvia Kotting-Uhl spricht über Atomausstieg

Wertheim. Dem Ausstieg aus dem Atomausstieg widmete sich eine Veranstaltung der Grünen am Dienstag im Wertheimer Barocksaal. Sylvia Kotting-Uhl, seit 2005 atompolitische Sprecherin der Partei im Bundestag, setzte sich mit dem Thema »Stop dem Ausstieg aus dem Ausstieg« auseinander.



Sylvia Kotting-Uhl, atompolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, sprach am Dienstag im Barocksaal über den Ausstieg aus dem Atomausstieg und dessen Folgen. Foto: privat .

Wie dem Pressetext zu entnehmen ist, versuche die gegenwärtige Bundesregierung ohne Not und unter dem Druck der Atomlobby, die Laufzeit der Kernkraftwerke um Jahrzehnte zu verlängern.

Als Forderung einer zukunftsgerichteten Energiepolitik nannte Kotting-Uhl einen Netzausbau alternativer Energien, wobei die Trassenführung mit den Bürgern abgesprochen werden müsste. Zudem forderte sie, die Forschung an der Speichertechnologie zu verstärken sowie dezentrale, flexible und kleine Kraftwerke, um die Abhängigkeit von dem Stromkonzernen zu reduzieren.

Nach wie vor sei die Kernenergie beim Betrieb und der ungelösten Entsorgung hochgefährlich. Sie nannte das Atommüllproblem sowie die Problematik mit dem Endlager Gorleben.

Drei essenzielle Forderungen

Laut Kotting-Uhl würde eine mögliche neue Landesregierung in Stuttgart unter Beteiligung der Grünen die Vorgaben der Atomaufsicht und Verwaltungsgerichtsentscheidungen einfordern, endlich Maßnahmen gegen Flugzeugabstürze durchzusetzen. An einen Koalitionspartner hätten die Grünen drei essenzielle Forderungen: Die Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, einen Bürgerentscheid zu Stuttgart 21, der für alle Parteien bindend sein muss, sowie mehr direkte Bürgerbeteiligung, anstatt Verkürzung der Planungsverfahren. red

© Wertheimer Zeitung - 18. Februar 2011